Radio-Chemotherapie Verbesserung bei lokal fortgeschrittenem Enddarmkrebs

SAKK 41/16

Studienleiter

Dr. med.
Sara
Bastian
Kantonsspital Graubünden
+41 81 256 68 84

Mit dieser Studie wollen wir die aktuelle Standardtherapie bei lokal fortgeschrittenem Enddarmkrebs verbessern, welche im Vorfeld eines chirurgischen Eingriffs durchgeführt wird. Diese besteht aus einer Radio-Chemotherapie (mit Capecitabine/Xeloda®). Befindet sich ein Krebs in lokal fortgeschrittenem Zustand, bedeutet dies, dass sich der Krebs zwar ausgebreitet, aber noch keine anderen Organe befallen hat. Wir führen diese Studie durch, um die Sicherheit, Verträglichkeit und Wirkung des Wirkstoffs Regorafenib in Kombination mit der oben beschriebenen Standardtherapie zu untersuchen.

Regorafenib blockiert viele Enzyme, welche einerseits wichtig für das Wachstum von Krebszellen sind, anderseits die Versorgung neuer Blutgefässe fördern. Damit wird die Entwicklung des Tumors gestört und er wird von seiner Nährstoffversorgung abgeschnitten. Ausserdem gibt es Hinweise aus dem Laborversuch, dass Regorafenib in der Lage ist, die Streuung von Tumorzellen und damit die Bildung von weiteren Geschwulsten zu verhindern. Wir hoffen durch die zusätzliche Verabreichung von Regorafenib zur Standardtherapie das Schrumpfen des Tumors zu fördern, damit bessere Chancen für eine vollständige operative Entfernung bestehen.

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