Therapie mit Docetaxel micellar beim metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakrebs

SAKK 67/20

Studienleiter

Dr. med.
Ilaria
Colombo
Istituto Oncologico della Svizzera Italiana (IOSI)
+41 91 811 91 11

In der Studie SAKK 67/20 erhalten Patienten mit einem metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) den neu entwickelten Wirkstoff Docetaxel micellar, der weniger Nebenwirkungen auslösen soll als das übliche Docetaxel. Eines der Studienziele besteht darin, die höchstmögliche, aber noch gut verträgliche Dosierung zu finden.

Die Behandlung mit Docetaxel gehört zu den Standardtherapien bei Patienten mit mCRPC. Die übliche Verabreichungsform von Docetaxel kann jedoch auch Nebenwirkungen auslösen. Nun wurde eine neue Verabreichungsform von Docetaxel entwickelt (Docetaxel micellar). Es wird erwartet, dass Docetaxel micellar weniger Nebenwirkungen auslöst als das übliche Docetaxel.

In der Studie SAKK 67/20 werden Sicherheit, Verträglichkeit und Wirkung von unterschiedlichen Dosierungen Docetaxel micellar bei Patienten mit mCRPC geprüft. Diese Fragestellungen wurden zwar schon in zwei klinischen Studien untersucht, aber nur bei Patientinnen mit Brustkrebs. In diesen Studien zeigte Docetaxel micellar eine vergleichbare Wirkung wie Docetaxel mit einem insgesamt günstigeren Sicherheitsprofil. Momentan ist Docetaxel micellar in keinem Land zur Therapie von Prostatakrebs zugelassen.

An der Studie können maximal 18 Patienten mit mCRPC teilnehmen, bei denen noch keine Chemotherapie durchgeführt wurde.

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