Therapie mit Ivosidenib oder Enasidenib für Patienten mit Mutationen in den Enzymen (IDH1- oder IDH2-Mutation)

HOVON 150

Studienleiter

Prof. Dr. med.
Markus G.
Manz
UniversitätsSpital Zürich
+41 44 255 38 99

Bei einigen Patienten mit neu diagnostizierter akuter myeloischer Leukämie (AML) oder mit myelodysplastischem Syndrom und Blastenexzess Typ 2 (MDS-EB2) werden Mutationen in den Enzymen (IDH1 oder IDH2) festgestellt. Diese Mutationen fördern die Entwicklung von leukämischen Zellen.

Zurzeit sind verschiedene Wirkstoffe in Entwicklung, welche die IDH1- bzw. IDH2-Mutantenproteine hemmen und bei denen die Hoffnung besteht, dass sie die Therapie von Patienten mit AML resp. MDS-EB2 verbessern können. Die beiden Wirkstoffe Ivosidenib und Enasidenib sind seit 2018 resp. 2017 in den USA bereits zugelassen. In klinischen Studien zeigten die beiden Wirkstoffe bei dieser Patientengruppe eine gute Wirksamkeit und Verträglichkeit.

Momentan laufen mit diesen beiden Medikamenten verschiedene Studien, eine davon ist HOVON 150. In dieser Studie wird untersucht, ob Ivosidenib und Enasidenib das Behandlungsergebnis bei Patienten mit neu diagnostizierter AML oder MDS-EB2 und IDH1- resp. IDH2-Mutation verbessern können.

An der Studie können erwachsene Patienten (18 Jahre oder älter) mit neu diagnostizierter AML oder MDS-EB2 und einer nachgewiesenen IDH1- oder IDH2-Mutation teilnehmen.

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