Immun- und Radiotherapie bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs im Stadium III

SAKK 16/18

Studienleiter

Dr. med.
Laetitia
Mauti
Kantonsspital Winterthur
+41 52 266 23 73

Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs im Stadium III können in kurativer Absicht behandelt werden. Dennoch ist die Rezidivrate hoch. Im Rahmen der Studie SAKK 16/18 wird untersucht, ob eine Immun- und Radiotherapie, die zusätzlich zur Standardtherapie erfolgt, die Prognose verbessern kann.

Für Patienten mit einem nicht-kleinzelligen Bronchuskarzinom (NSCLC) im Stadium III (lokal fortgeschrittenes NSCLC) stehen verschiedene Therapieoptionen zur Verfügung. In der Schweiz besteht die Standardtherapie aus einer neoadjuvanten Chemotherapie mit anschliessender Tumoroperation. Doch obwohl die Behandlung mit kurativer Intention erfolgt, erleiden die meisten Patienten ein Rezidiv. Die 5-Jahres-Überlebensrate beträgt daher nur 12–41%.

Verbessert eine zusätzliche Immun- und Radiotherapie die Prognose?

In der Studie SAKK 16/18 wird untersucht, ob eine zusätzliche präoperative Immuntherapie mit dem anti-PD-L1 Antikörper Durvalumab in Kombination mit Radiotherapie die Prognose verbessern kann. Immun- und Radiotherapie erfolgen zusätzlich zur Standardtherapie (neoadjuvante Chemotherapie und Operation). An der Studie können 90 Patientinnen und Patienten mit NSCLC im lokal-fortgeschrittenen Stadium III (N2) teilnehmen.

Lebenslange Nachbeobachtung

Anschliessend an die Studientherapie folgt die Nachbeobachtungsphase mit regelmässigen Nachkontrollen:

  • In den ersten zwei Jahren alle drei Monate.
  • In den nächsten drei Jahren alle sechs Monate.
  • Ab dem sechsten Jahr nach Therapieabschluss einmal jährlich (lebenslang).
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